Jahresabschluss 2022 der Stadtwerke Walldorf


In der Sitzung des Gemeinderates am 24. Oktober ging es um die Feststellung des Jahresabschlusses 2022 der Stadtwerke Walldorf GmbH & Co. KG. Die Bewertung für unsere Fraktion kam vom
Fraktionsvorsitzenden Wilfried Weisbrod.

Stadtrat Weisbrod erklärt vorab, dass seine Fraktion dem Beschlussvorschlag zustimmt.
Als Teil des Aufsichtsrats möchte er auf ein paar Kernpunkte eingehen.


Wenn man sich das Haushaltsergebnis konkret ansieht:
Das Ergebnis 2022 liegt mit minus 1,233 Millionen Euro leicht unter dem Planergebnis in Höhe von minus 1,198 Millionen und über dem Vorjahresergebnis in Höhe von minus 1,44 Millionen. Bereinigt um das Ergebnis des AQWA (minus 3,268 Millionen) haben die Stadtwerke Walldorf auch im Jahr 2022 ein positives Unternehmensergebnis in Höhe von plus 2,035 Millionen Euro erwirtschaftet und tragen damit einen erheblichen Teil der verlustreichen Bädersparte. Hier müssen ganz speziell die Defizite beachtet werden, die durch das AQWA erwirtschaftet werden.
Und wenn man dann die perspektivischen Planungen für die nächsten Jahre bei den Stadtwerken und vor allem das AQWA ansieht, dann wird deutlich, dass hier ein großer Handlungsbedarf besteht, sich um Kosteneinsparungen Gedanken zu machen. Die Entscheidung der Kommunen, defizitäre Bereiche wie ÖPNV und Bäderanlagen mit den Stadtwerken zu verbinden, ist nach wie vor sinnvoll. Auf diese Weise können Verluste kompensiert werden. Die Gründung der Stadtwerke wurde von der Fraktion
von Bündnis 90/Die Grünen maßgeblich forciert und auf den Weg gebracht, unter dem Aspekt, dass eine ökologische Orientierung im Energiebereich in Walldorf vorankommt.


Mit dem Ergebnis ist man jedoch noch nicht zufrieden. Es dürfte bekannt sein, dass die Vorstellungen und Prämissen seiner Fraktion immer weitergehen, wie das im realen Geschäftsverlauf bei den Stadtwerken geschieht.

Bündnis 90/Die Grünen vertreten die Meinung, dass eine finanzstarke Kommune wie Walldorf mehr in der
regenerativen Energieversorgung voranbringen muss.

Vieles wurde bereits getan, aber aufgrund der finanziellen Lage kann durchaus noch mehr geleistet werden.

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