Franziska Brantner und Kandidat*innen Walldorf

KandidatInnen Wahl 19

Kurzporträts unserer KandidatInnen für die Gemeinderatswahl 2019

Hier klicken für die komplette KandidatInnenliste!

Besuchen Sie uns bald wieder: Die Liste der Kurzporträts wird ständig ergänzt.

Listenplatz 1

Manfred Wolf

ist 51 Jahre alt. Verheiratet, 2 Kinder (9 und 5 Jahre) . Geboren in Heidelberg lebe ich seit 2001 in Walldorf und bin als Notfallmanager in der IT tätig.

Im Ehrenamt bin ich als Elternbeiratsvorsitzender an der Waldschule, in der Erwachsenenbildung bei der Elternstiftung BW, im Vorsitz des Fahrradclubs ADFC WiWa sowie als Betriebsrat besonders bei Weiterbildung, Eltern-/ Teilzeit, der Gleichstellung der Geschlechter und Digitalisierung aktiv.

Umweltschonende Alternativen wie Fahrrad und ÖPNV beim Mobilitätspakt von Anfang an mitzudenken, bezahlbaren Wohnraum sowie bedarfsgerechte Betreuung für alle Altersklassen umzusetzen, sowie die schulischen Rahmenbedingungen ständig nachzuhalten sind nur drei meiner Schwerpunkte.

Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe für alle.

Dafür setze ich mich als Grüner, nicht zuletzt für die Zukunft unserer Kinder, vehement ein!

Listenplatz 2

Max Himberger

ist 28 Jahre alt. nach seinem Abitur am Gymnasium Walldorf hat er an der Universität Heidelberg Geographie studiert und das Studium mit einem Bachelor abgeschlossen. Derzeit studiert er Geographie, Politik und Physik auf Lehramt an der PH Heidelberg und steht dort kurz vor seinem Staatsexamen.

Seit 2011 ist er Mitglied bei den Grünen und dort in verschiedenen Funktionen ehrenamtlich aktiv.

In Walldorf liegen ihm insbesondere die Themen Natur- und Klimaschutz sowie bildungspolitische Themen und die politische Beteiligung junger Menschen am Herzen.

„Zu einer lebenswerten Heimat gehören Natur- und Klimaschutz gleichermaßen wie Integration, bezahlbarer Wohnraum, eine gute und nachhaltige Bildung für alle sowie das Engagement gegen politische Kräfte, die unsere Gesellschaft spalten wollen.

Dafür möchte ich mich stark machen“ – betont Max Himberger.

Listenplatz 3

Nele Böhm

ist 20 Jahre alt, in Walldorf geboren und aufgewachsen. Derzeit ist sie Schülerin an der Louise-Otto-Peters Schule in Wiesloch. Am sozialwissenschaftlichen Gymnasium strebt sie dort ihr Abitur an.

Als Klassen- wie auch Schülersprecherin setzt sie sich schon seit Jahren für die Belange von SchülerInnen ein und ist ebenfalls in Walldorf sozial engagiert. Seit nun mehr als 4 Jahren ist sie eine feste Bezugsperson für alle Kinder bei der Kinderbetreuung „Urlaub ohne Koffer“ der Stadt Walldorf.

Dementsprechend stehen für sie vor allem Themen wie Jugend-, Klima- und Integrationspolitik im Vordergrund. Eins ihrer bedeutendsten Ziele für sie selbst ist es, Jugendliche an das Thema Politik heranzuführen und aufzuzeigen, dass Politik sowie Klimawandel eben ein Thema für Alle ist, ganz nach der Klimaaktivistin Greta Thunberg

,, Niemand ist zu klein um einen Unterschied zu machen.‘‘

Listenplatz 4

Ingeborg Maier-Benn

68 Jahre, Mediaexpertin/Rentnerin.

Für mich gilt der Grundsatz, wer etwas ändern will, muss bei sich anfangen.

Der Auslöser mich politisch zu engagieren waren die ausländerfeindlichen Anschläge in den 90er Jahren. Vor dem Hintergrund unserer deutschen Geschichte und den gegenwärtigen Entwicklungen, möchte ich meine Verantwortung wahrnehmen und mich dagegen einsetzen, dass Rassismus und Ausgrenzung wieder gesellschaftsfähig werden.

Der Klimawandel fordert uns ebenso zum sofortigen Handeln auf, wofür ich mich konsequent einsetzen möchte.

Es ist für mich selbstverständlich, mich immer wieder für die Gleichberechtigung stark zu machen.

Ehrenamtlich bin ich als Schöffin beim Verwaltungsgericht Karlsruhe, im Sozialausschuss der Stadt Walldorf, bei der ökumenischen Aktion „Walldorfer Mittagstisch“ und bei der Generationenbrücke Walldorf aktiv.

Listenplatz 5

Ivo Ruck

ist 18 Jahre alt und Schüler am Gymnasium Walldorf. Dort mache ich dieses Jahr mein Abi und ziehe in Betracht, danach ein FÖJ oder FSJ zu machen.

Nach einem Praktikum bei den Heidelberger Grünen bin ich seit Anfang 2018 Mitglied in der Partei und möchte mich jetzt durch die Kandidatur bei der Wahl auf lokaler Ebene einbringen.

Generell ist mein Herzanliegen die soziale Gerechtigkeit. In Walldorf geht es mir aber vor allem um die bessere Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz und den ökologischen Ausbau der bestehenden Möglichkeiten, sowie die politische Teilhabe meiner Generation.

Dazu bin ich auch gerne bereit, freitags persönliche Nachteile in Kauf zu nehmen, wenn es um die Zukunft unseres Planeten geht. Der Klimawandel ist nämlich da.

„Ich will, dass ihr handelt, als würde unser Haus brennen. Denn es brennt.“ – Greta Thunberg

Listenplatz 6

Hans Wölz

Als schon immer in Walldorf lebender Vater von mittlerweile 2 erwachsenen Kindern, mit über 20-jähriger Gemeinderatstätigkeit, weiß ich, was für die Lebensqualität vor Ort wichtig ist. Mit Visionen, Mut und Entschlossenheit will ich mich weiter für die zukunftsfähige und nachhaltige Entwicklung von Walldorf einsetzen.

Klimaschutz und Energiewende sind für mich zentrale Aufgabenfelder einer Kommune. Dazu gehört die Umsetzung von Maßnahmen, die den Ausstoß von Treibhausgasemissionen deutlich mindern. Neubau oder Sanierung von städtischen Gebäuden müssen zu einem geringst möglichen Energieverbrauch führen. Die Umstellung auf Elektrofahrzeuge im städtischen Fuhrpark beim Bauhof, der Sozialstation, der Wohnungswirtschaft und den Stadtwerken müssen zeitnah erfolgen. Die Stadtwerke müssen endlich offensiv den Bau von Solaranlagen in Neubaugebieten und bei Bestandswohnungen organisieren. Der Aufbau von Ladestationen für Elektrofahrzeuge im Öffentlichen und halböffentlichen Bereich und die Vermarktung von Ladeboxen für private Eigentümer müssen realisiert werden. Nach dem Auslaufen der EEG-Förderung müssen die vielen Solaranlagenbesitzer in Walldorf einen fairen Preis für die Einspeisung ins Stromnetz erhalten. Die städtebauliche Entwicklung muss mit Augenmaß erfolgen. Vorstellungen von Investoren dürfen nicht zum alleinigen Maßstab werden. Der Neubau und der Erhalt von bezahlbarem Wohnraum ist für mich ein Kernbaustein kommunaler Daseinsfürsorge, weil die vorhandenen städtischen Wohnungen den Bedarf bei weitem nicht abdecken. In meiner längjährigen Zeit als Mitglied des Vorstands im Handballverein Abteilung Männer, habe ich das Vereinsleben intensiv kennengelernt und weiß, wie wichtig eine bedarfsgerechte Förderung für die Vereine und damit auch für den sozialen Zusammenhalt in unserer Gemeinde ist.

Listenplatz 7

Horst Dobhan

Seit gut acht Jahren bin ich im Gemeinderat in Walldorf aktiv. Weiter bi nich Mitglied im Ausschuss für Technik, Umwelt, Planung und Verkehr, im Umlegungsausschuss, Kultur-, Bildungs- und Partnerschaftsausschuss, Sozial- und Wohnungsbauausschuss, im Astor-Stiftungsrat und nicht zuletzt im Sportausschuss vertreten.

Als Abteilungsleiter der SG Walldorf Astoria Abteilung Leichtathletik engagiere ich mich insbesondere für die Vereinsarbeit auf städtischer Ebene, um die Walldorfer Generationen miteinander zu verbinden, aber auch um Struktur und Perspektiven in jedem Alter zu geben. Da ich selbst Rentner bin, weiß ich wie wichtig es ist, veränderte Belange im Alter zu erfassen und sich für die älteren Mitbürger einzusetzen. Wichtig ist, sich mit Neuem zu beschäftigen, um bei den Kindern und der Enkelin mitreden zu können.

Bei einer erneuten Wahl möchte ich mich verstärkt auf die Themen Soziales und Umweltschutz fokussieren. Getreu dem Motto „global denken, lokal handeln“ denn Umweltschutz heißt gleichzeitig auch Menschenschutz. Mir ist es wichtig, schon mit kleinen Schritten einen Beitrag dazu zu leisten, so dass ich, wenn möglich mein Fahrrad benutze, um Distanzen zu überwinden. Energie als urgrünes Thema möchte ich neu besetzen. Es geht nicht nur um ,,Strom“, den jeder bezieht, sondern auch um nachhaltige Gebäudeentwicklung, nichtmotorisierte Infrastruktur und das Zusammenspiel einer Mobilitätskultur, bei der Fußgänger, Fahrradfahrer, und Teilnehmer des ÖPNV gleichwertig zu berücksichtigen sind.

Listenplatz 8

Tobias Arnold

Dipl. Ingenieur (FH), 44 Jahre alt. Verheiratet, 4 Kinder (21, 16, 14 und 8 Jahre), in Heidelberg geboren und lebe seit 2009 in Walldorf.

Nach dem Studium der Forstwirtschaft in Rottenburg am Neckar bekam ich eine Stelle in einem Ingenieurbüro in Heidelberg.

Während meines Studiums wurden mir die Auswirkung der Klimaveränderung und die Bedeutung der Nachhaltigkeit sehr anschaulich vor Augen geführt. Deshalb ist mir der Umwelt- und Naturschutz ein besonderes Anliegen. Auch in der Familien- und Sozialpolitik sehe ich große Aufgaben in der Zukunft auf uns zukommen.

Diese müssen, nicht zuletzt auf kommunaler Ebene angegangen werden.

Listenplatz 9

Daniel Schmid

Warum ich mich in der Kommunalpolitik engagiere? Ich denke, Kommunalpolitik schafft vor Ort das, was die Bundesregierung aufgegeben zu haben scheint: Lösungen für die Alltagsproblem der Menschen zu finden.

Der Gemeinderat in Walldorf hat Einfluss darauf wie viele Kitaplätze es gibt, wie und was gebaut wird, wie viel der Eintritt im Schwimmbad kostet und ob es in Walldorf attraktiv ist, das Auto stehen zu lassen und stattdessen Fahrrad zu fahren.

Walldorf bleibt bislang weit hinter seinen Möglichkeiten.

Hier sind pragmatische Lösungen über Parteigrenzen hinweg gefragt. Wenn sich selbst Gutverdiener in Walldorf das Wohnen nicht mehr leisten können, weil Spekulanten die Grundstückspreise nach oben treiben, wenn der Strom der Stadtwerke großteils mit Kohle produziert wird, ist dies nicht Gott gegeben, sondern von Menschen gemacht.

Es ist höchste Zeit, dies zu ändern.

Listenplatz 10

Christian Kästel

Ich bin verheiratet, lebe seit Geburt in Walldorf und bin Koch aus Leidenschaft.

Berufsbedingt konnte ich verschiedenste Kulturen u.A. in UK, Australien, Mexico, Kolumbien und Spanien kennenzulernen, was meine Einstellung zu Menschen & Kulturen positiv beeinflusste.

In meinen Beruf weiß ich, Bio Produkte und artgerechte Tierhaltung wert zu schätzen. Ich möchte mich auch für mehr Angebote und Alternativen für die junge Generation und geförderten/ bezahlbaren Wohnraum einsetzen.

Das Klima ist für mich das wichtigste Gut auf der Erde.

Deshalb setze ich mich für Klimaschutz und eine saubere Zukunft für uns und unseren Kindern ein.

Listenplatz 11

Henning Blohm

ist 50 Jahre alt, verheiratet mit drei Töchtern (25, 19 und 11 Jahre) . Meine Frau und ich kommen aus der Nähe von Bremen und leben seit 2000 in Walldorf. Ich bin promovierter Mathematiker und arbeite seit 10 Jahren selbstständig als Software Architekt und Entwickler.

Wir leben in einer wirtschaftlich starken Wachstumsregion mir ihren vielen Chancen aber auch Schattenseiten.

Mir liegt ein guter Ausgleich zwischen den wirtschaftlichen Interessen der Menschen und Unternehmen in Walldorf und dem Erhalt einer gesunden und lebenswerten Umwelt für eine Stadt in der sich alle willkommen fühlen und wir gerne leben wollen am Herzen.

Listenplatz 13

Ulrike Berenbold

51 Jahre, verheiratet, Mutter von zwei Töchtern (21, 19), Lehrerin an einer beruflichen Schule. Seit 2006 lebe ich mit meiner Familie in Walldorf und schätze diese Stadt mit ihren vielen Angeboten und Möglichkeiten.

Als Pädagogin treffe ich täglich auf junge Menschen aus verschiedensten Kulturen und Gesellschaftsschichten, daher ist es mir ein Anliegen, mich für eine Gemeinde zu engagieren, die durch Toleranz, kulturelle Begegnung und Vielfalt geprägt ist. Als tägliche Radlerin liegen mir Umweltthemen, wie saubere Luft, sichere Radwege und verbraucher- und umweltfreundlicher Nahverkehr am Herzen.

Wir tragen Verantwortung dafür, diese Erde unserer Enkelgeneration möglichst lebenswert zu hinterlassen

Listenplatz 14

Sabine Steinhauser

ist Grafikdesignerin, 29 Jahre alt und in Walldorf aufgewachsen.

Sie war ehrenamtlich als Hausaufgabenbetreuerin und als Mitglied der Bigband Gymnasium Walldorf tätig. Nach ihrem Abitur schloss sie ein Mediendesign-Studium an der DHBW Ravensburg am Bodensee ab, bis es sie wieder in ihre schöne Heimatstadt zog.  

Sie möchte sich für den Klimaschutz stark machen und unterstützt den Tierschutzverein Walldorf. Außerdem möchte sie sich den Herausforderungen des zunehmenden Ausbaus der Stadt stellen.

Beispielsweise sollten Maßnahmen gegen das größere Verkehrsaufkommen getroffen und Walldorf für Radfahrer attraktiver gestaltet werden. Auch neue Ideen wie etwa eine Boulderhalle für Walldorf möchte sie in den Gemeinderat einbringen, um die kulturelle Vielfalt der Stadt zu fördern.

Eben ganz nach dem Motto, Walldorf so lebenswert wie möglich zu machen.

Listenplatz 15

Maja Suchy

ist 34 Jahre alt und im Rhein-Neckar Dreieck aufgewachsen. Sie studierte Franko-Romanistik in Mannheim und hat in Walldorf ehrenamtlich in der Sprachförderung mit Flüchtlingen gearbeitet, sowohl am Familienzentrum als auch an der Waldschule.

Als überzeugte Radfahrerin und aktiver Elternteil habe ich die Verkehrssituation in Walldorf, inklusive der öffentlichen Verkehrsmittel, im Blick.

Außerdem setze ich mich für Austausch zwischen den verschiedenen Kulturen und Schichten ein.

Listenplatz 16

Yvonne Hornig

ist 42 Jahre alt und im Raum Heidelberg aufgewachsen. Sie arbeitet als Filialleitung im Einzelhandel.

Im Ehrenamt bin ich als stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende an der Theodor-Heuss Realschule tätig, ebenso als Jugendtrainerin bei der SG Astoria Handball.

Als Mutter liegt mir insbesondere die Bildung am Herzen, sowie die damit verbundene altersgerechte Betreuung.

Bildung, Soziale Gerechtigkeit sowie die Arbeit der Vereine sind meine Schwerpunkte.

Listenplatz 17

Sema Ömür

Ich bin 44 Jahre alt. Tochter türkischer Eltern und lebe schon immer in Walldorf. Aktuell arbeite ich als Sachbearbeiterin in der Finanzbuchhaltung.

Als Mutter von zwei Kindern sind mir die schulischen Themen, wie sicherer Schulweg, Betreuung in den weiterführenden Schulen und die Verkehrspolitik sehr wichtig. Ein weiteres Thema, was mir am Herzen liegt ist die soziale Gerechtigkeit.

Ich finde es sinnvoll die Sicht auf manche Dinge zu verändern.

Wir sind es unseren Kindern und Nachkommen schuldig ihnen eine Zukunft zu bieten, wie wir sie erleben durften.

Ich unterstütze die Grünen Walldorf, da ich finde, dass ein anderer Blickwinkel hilft neue Türen und Wege zu finden.

Listenplatz 20

Dr. Michael Winnes

Für mich müssen politische Entscheidungen stets an ihren langfristigen Folgen ausgerichtet werden. Daher sind die Grünen meine politische Heimat, denn Nachhaltigkeit war und ist stets Grundlage grüner Politik gewesen. Man kann z.B. keine Atomkraftwerke betreiben, wenn niemand weiß, was man hinterher mit dem Atommüll anfangen soll. Doch was ist eine nachhaltige Politik für Walldorf? Dazu fällt mir z.B. ein: Man darf keine neue Unternehmen wie John Deere oder Progema nach Walldorf locken und erst danach untersuchen, ob der daraus resultierende Verkehr überhaupt verkraftet werden kann. Und man darf auch nicht die letzten Gewerbeflächen an auswärtige Firmen vergeben, wenn man den örtlichen Unternehmen auch noch in Zukunft in Walldorf Entwicklungsperspektiven anbieten möchte.

Walldorf erstickt aber nicht nur im Pendlerverkehr. Allabendlich ist z.B. jeder noch so kleine Winkel in der westlichen Hauptstraße zugeparkt – wohlgemerkt nicht auf ausgewiesenen Parkflächen, sondern auf den Gehwegen. Spricht man die Verwaltung hierauf an, wird darauf verwiesen, dass man das örtliche Beherbergungsgewerbe nicht schädigen wolle. Die Lebensqualität der Anwohner interessiert hingegen nicht. Ich bin der Ansicht: wer neu baut oder Übernachtungsgäste beherbergt, muss  in Zukunft dafür ausreichend Parkplätze schaffen, damit die Stadt lebenswert bleibt.

Auch der oft sehr leichtfertige Umgang mit den üppigen Steuereinnahmen ist dringend zu überdenken. So manche Baumaßnahme in Walldorf ist in den vergangenen Jahren unverhältnismäßig ausgefallen, weil man schlicht allen Wünschen nachkommen kann und nicht den Mut hat, auch einmal Nein zu sagen. Als ehemaliger Referent des Mannheimer Finanzbürgermeisters kann ich da immer wieder nur staunen.

Beruflich engagiere ich mich als Justitiar des Verkehrsverbundes und Sprecher der ÖPNV-Aufgabenträger in Baden-Württemberg seit 20 Jahren leidenschaftlich für den Ausbau des Nahverkehrs in unserer Region. Da haben wir durch den Ausbau des Busnetzes in Walldorf in den letzten Jahren viel erreicht, insbesondere was die Ausweitung des Nachtverkehrs am Wochenende anbelangt. Als Vater von 3 Kindern weiß ich, wie wichtig der ÖPNV gerade für die Jugendlichen ist. Nun gilt es, die Mammutaufgabe Anbindung an das Straßenbahnnetz der rnv in Angriff zu nehmen!

Listenplatz 22

Wilfried Weisbrod

2 erwachsene Töchter, Dipl.-Sozialarbeiter.

Seit 2005 von anderen Tätigkeiten freigestellter Vorsitzender des Personalrats beim Landratsamt des Neckar-Odenwald-Kreises.

Im Gemeinderat bin ich seit 1984 – wie die Zeit vergeht! Und noch immer mit ganz vielen Ideen was in unserer kleinen, liebenswerten Stadt noch besser werden kann, sollte und muss!

Meine politischen Schwerpunkte liegen im Klimaschutz, Soziales, Finanzen, Recht und – nicht nur aus beruflichen Gründen – bei allen Fragen des Arbeitslebens.

Der Klimaschutz ist ein Gebiet, in dem wir alle noch eine Schippe drauflegen müssen, um die Erderwärmung und deren Begleiterscheinungen stoppen zu können. Gerade der Verkehr wird hier in den nächsten Jahren ein großes Thema sein, da gilt es Alternativen zu schaffen, für das Rad, für die Fußgänger und für den ÖPNV.

Weiter müssen wir gerade in einer so reichen Stadt wie Walldorf den Blick schärfen für die sozial Schwachen, die sich keinen Bauplatz, keine Eigentumswohnung oder andere Dinge leisten können. Für diesen Personenkreis sind günstige Wohnungen, eine gute, kostenfreie Infrastruktur wichtig.

Wichtig sind mir auch Kinder und Jugendliche, sie müssen früh einbezogen werden in Entscheidungen einer Gemeinschaft, die später von ihnen geprägt werden soll. Und weil unsere Gesellschaft immer älter wird, brauchen wir nutzbare Angebote für unsere Senioren, zum Wohnen, zum Teilhaben und zum Mitmachen und zwar mittendrin.

Ich kandidiere auf dem letzten Platz, weil es Zeit ist, dass bei den Grünen auch Frauen, dass Jüngere gewählt werden, deshalb kandidiere ich hinten, um vorne Platz zu machen für diese. Wir haben zwar schon viermal das jüngste gewählte Mitglied im Walldorfer Gemeinderat gehabt, aber nur einmal war eine Frau für eine Amtszeit für die Grünen im Gremium.

Dies ist insgesamt meine achte Kandidatur für den Gemeinderat, zweimal, 1997 und 2010 habe ich für das Amt des Bürgermeisters in Walldorf kandidiert. Ich bin immer noch hoch motiviert, meine Heimatgemeinde an verantwortlicher Stelle mitzugestalten. Nicht zuletzt auch wegen der Bürgermeisterwahl im letzten Jahr. Da braucht es erfahrene Gemeinderäte, die genau wissen, worauf zu achten sein wird!

…die Kurzporträts der weiteren KandidatInnen folgen in Kürze